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Einfälle, Zwischenfälle, Zufälle

Bisher unveröffentlichte Texte aus dem Nachlass

Erscheinungsdatum: 05.10.17
Buch / gebunden
21,00 cm x 14,80 cm
ISBN: 978-3-99024-696-2
19,90 €


Bewertung

Über dieses Buch

In Ihrer unnachahmlichen und vor allem unwiederbringlichen Art beobachtet Trude Marzik mit der ihr eigenen genauen Beobachtungsgabe das Leben von einfachen Menschen, denen im Alltag oft nichts Spektakuläres aber etwas zutiefst Menschliches widerfährt. Sie schaut sich ganz genau ihre Reaktionen an, die meist zum Schmunzeln, oft zum Lachen, immer aber auch zum Nachdenken anregen. Menschenbeobachtung, die nur jene machen kann, die die Menschen mit all ihren kleinen Schwächen liebt und vor allem selber eine davon ist.

AutorIn

Trude Marzik
Edeltrud „Trude“ Marzik wurde am 6. Juni 1923 in Wien-Hernals geboren und verstarb 93-jährig im Dezember 2016. Das Dichten und Reimen begleitet sie seit ihrer Kindheit, als sie für die Eltern Krampusverse und gereimte Schulaufsätze verfasste. Sie studierte an der Universität Wien zunächst Anglistik und Germanistik und nahm privaten Schauspielunterricht. Die Verpflichtung zum Arbeitsdienst zwang sie jedoch, das Studium aufzugeben. Nach Kriegsende verdiente sich Marzik ihr Geld zunächst durch Kabarettauftritte bei Fred Kraus und im „Lieben Augustin“ bei Fritz Eckhardt. Sie verließ aber aus persönlichen Gründen die Bühne und wechselte zur Fluggesellschaft PanAm. Bedingt durch den Beruf und die Geburt ihres Sohnes blieb Marzik in diesen Jahren wenig Zeit zum Schreiben. Erst ab 1968 entstanden wieder regelmäßig Gedichte. Als „Schicksalsgedicht“ bezeichnete sie selbst die Verse „Mei Bua“, die sie zum ersten Mal auf der Hochzeit ihres Sohnes vortrug und das in Folge durch Heinz Conrads im Rahmen seiner Radiosendung einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der ORF bezeichnete das später als ihren „Durchbruch“, durch den sie weithin bekannt wurde.
1971 erschien „Aus der Kuchlkredenz“, es folgte eine Reihe von Gedicht- und Prosabänden, alle ausgezeichnet mit liebevollem Humor und Wiener Charme. Mit ihrem autobiographischen Werk „Geliebte Sommerfrische“ (1994) setzte sie sowohl dem Phänomen der Sommerfrische als auch den niederösterreichischen Kamptal-Sommerfrische-Orten Plank und Kamegg, wo sie einige Sommer verbrachte, sowie Gars, das sie nur mehrmals besuchte, ein literarisches Denkmal. In ihrem Buch „Parallelgedichte“ (1973) übersetzte sie Lyrik von Goethe, Eichendorff, Rilke, Kästner und Brecht ins Wienerische. Ihre Gedichtbände sind vorwiegend in Mundart. Der Roman „Romeo Spätlese“ ist eine heitere Romeo-und-Julia-Geschichte, die im Altersheim spielt. 2000 blickte Trude Marzik in „Am Anfang war die Kuchlkredenz“ zurück auf beinahe 30 Jahre als Autorin. Rechtzeitig zum 80. Geburtstag der Autorin erschienen 2003 „Schlichte Gedichte“.
"Trude Marzik verkörpert wie kaum eine andere zeitgenössische Autorin das typisch 'Wienerische' und steht nicht nur für anspruchsvolle und lesbare, sondern auch für verkäufliche Literatur", würdigte die Expertenjury bei der Verleihung des Buchpreises der Wiener Wirtschaft 2008 den liebevollen Humor sowie den Wiener Charme der Texte der Erzählerin und Lyrikerin. Hans Weigel sagte über Marzik einmal, dass sie "das Wienerische als Umgangssprache in den verschiedensten Spielarten vom Salon bis zum Gemeindebau und von der Zwischenkriegszeit bis in die Gegenwart beherrscht". (derstandard.at)

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