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Hönigsberger, Georg

Karlsson, Irmtraut

Verwaltete Kindheit

Der österreichische Heimskandal

ISBN: 978-3-99024-189-9
180 Seiten
Buch / gebunden
21,50 cm x 14,50 cm
9783990241899

Hönigsberger, Georg

Karlsson, Irmtraut

19,90 €


Bewertung

Über dieses Buch

Der Kinderheim-Skandal ist die vermutlich größte menschliche Tragödie der Zweiten Republik. Rund 100.000 Kinder wurden von Bund, Ländern oder Gemeinden – oder ihren Eltern – in Heime gegeben. Zumindest bis in die 1970er-Jahre herrschte in einigen dieser Institutionen ein gewaltsames, sadistisches Regime. Kinder wurden als schwererziehbar abgestempelt, mit Gruppenstrafen, Foltermethoden und sexuellem Missbrauch gebrochen.

Erst 40 Jahre später kam das Ausmaß der Tragödie durch ehemalige Heimkinder ans Licht. Im Buch „Verwaltete Kindheit – Der österreichische Heimskandal“ wird gezeigt, dass die himmelschreienden Zustände in vielen Kinderheimen der Öff entlichkeit bereits in den 1970er-Jahren bekannt waren. Politik, Verwaltung und Gewerkschaft bemühten sich erfolgreich, den Skandal zu vertuschen. Richter, Ärzte, Polizei unterstützten sie dabei tatkräftig. Medienvertreter und Wissenschaftler, die die Zustände ans Tageslicht bringen wollten wurden unter Druck gesetzt. Eine Sozialwissenschaftlerin und ein Journalist beleuchten
die Hintergründe und zeigen auf, wie zehntausende Kinder verwaltet wurden,
statt ihnen eine adäquate Erziehung und Ausbildung zukommen zu lassen.

AutorIn

Irmtraut Karlsson
Lebt in Wien, Schweden und Istrien. Die Psychologin und Soziologin war zwölf Jahre Bundesrätin und Nationalrätin. In dieser Zeit erreichte sie unter anderem das Verbot der Antipersonenminen. Sie war Frauenpolitikerin und Mitbegründerin des ersten österreichischen Frauenhauses. Seit 1999 widmet sie sich dem Schreiben. Ihre Kriminalromane greifen immer wieder politische Themen auf. Ihr erster Kriminalroman "Mord am Ring" erhielt den Frauenkrimipreis 2002.

Georg Hönigsberger, Jahrgang 1972, arbeitet seit 1999 als Journalist bei der Tageszeitung KURIER und ist dort seit Sommer 2012 im Ressort für investigative Recherche tätig. Er deckte im Herbst 2011 den Skandal im ehemaligen Wiener Kinderheim Schloss Wilhelminenberg auf, konnte die Malariatherapie an Jugendlichen an der Klinik Hoff in Wien beweisen und brachte die Zwangsarbeit im Tiroler Mädchenheim St. Martin ans Tageslicht. Hönigsberger hat während seiner Recherchen mit 200 ehemaligen Heimkindern gesprochen und im KURIER und seinem Blog auf KURIER.at berichtet.

Hönigsberger, Georg

Hönigsberger, Georg

Georg Hönigsberger, Jahrgang 1972, arbeitet seit 1999 als Journalist bei der Tageszeitung KURIER und ist dort seit Sommer 2012 im Ressort für investigative Recherche tätig. Er deckte im Herbst 2011 den Skandal im ehemaligen Wiener Kinderheim Schloss Wilhelminenberg auf, konnte die Malariatherapie an Jugendlichen an der Klinik Hoff in Wien beweisen und brachte die Zwangsarbeit im Tiroler Mädchenheim St. Martin ans Tageslicht. Hönigsberger hat während seiner Recherchen mit 200 ehemaligen Heimkindern gesprochen und im KURIER und seinem Blog auf KURIER.at berichtet.

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