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Bad Hall Blues

Eine Oberösterreichelegie

Erscheinungsdatum: Juli 2014
ISBN: 978-3-902786-27-2
56 Seiten
9783902786272
4,90 €


Bewertung

Über dieses Buch

Die Oberösterreicher sind weder grantig noch große Raunzer, sondern g’feanzt oder griaslad. Franzobel hat mit „Bad Hall Blues“ die Charakteristik der Oberösterreicher punktgenau getroffen. Er setzt sich mit den Eigenschaften der Mostschädeln auseinander. Ihr Humor ist trocken – was vielleicht mit der Landessäure zu tun hat – ihr Dialekt ist identitätsstiftend ...
In Oberösterreich vertauscht man ja das E und das Ö. Statt Köpf heißt‘s Kepf und statt Knöpf sagt man Knepf. Zu Wels sagt man Wöls und zu Vöcklabruck
Vecklabruck. Statt dem Zeller heißt es Zöller und statt Keller, Köller. Außerdem vertauscht man B und W. Die Möbe ist der Vogel und das Möwe das Möbelstück.
Löwerknedl ist der Leberknödel und Löbe die Raubkatze. Die Arbeit heißt Arwat. Zum Nebel sagt man Nöwe. Sogar zu Oberösterreich sagt man Owaösterreich.
Und dann gibt es noch das neta. „I bin eh neta gschwind einkaufen gwesen. Hat eh neta an Fünfer kost. I hab eh neta schnell nachgschaut. I woas goar net, woher des kimmt. Die Deitschn glauben ja, das neta heißt netter. Ich bin eh netter einkaufen gewesen. Ich hab eh netter nachgeschaut. Das ist natürlich a Bledsinn. Die Owaösterreicher san ja viel, manche tan sie a nettn, aber etwas san sie ganz bestimmt net, nämlich nett. Wann, dann sans griaslad oder gfeanzt.“

AutorIn

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller.
Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas Born-Preis (2017). Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Krimis „ Wiener Wunder“ (2014)
und „Groschens Grab“ (2015) sowie 2017 sein Roman „Das Floß der Medusa“, für den er auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand und den Bayerischen Buchpreis erhielt.

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